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Die Pilatesmethode | Joseph H. Pilates | Für Wen? | Häufige Fragen

Die Pilatesmethode

Die sechs zentralen Prinzipien:

- Zentrierung der Kräfte
- Konzentration
- Kontrolle der Bewegung
- Präzision der Ausführung
- Bewusste Atmung
- Fließende Bewegungsabläufe

Die Pilatesmethode ist eine ausgeklügelte Mixtur aus Körperbeherrschung, Tiefenatmung und Entspannung. Pilatestraining kräftigt den Körper, steigert die Geschmeidigkeit und verbessert die Haltung. Josef H. Pilates (1880-1968) forschte und experimentierte über 60 Jahre lang, um seine Methode unter dem Namen "Contrology" zu dem zu entwickeln, was wir heute als Pilatestraining kennen. Da der Begriff nicht geschützt ist, gibt es heutzutage unzählige Versionen. Wir unterrichten das klassische Training wie es von Josef H. Pilates entwickelt wurde.

Pilates ist eine sehr variantenreiche Methode. Das Spektrum der Übungen reicht von recht einfach bis sehr komplex. Dabei wird eine Serie kontrollierter Bewegungen, von kleinen bis zu weit in den Raum greifenden, an speziell von J. H. Pilates entwickelten Geräten oder auf einer Matte ausgeführt. Ziel des Trainings ist ein harmonisches Verhältnis von Kraft, Flexibilität und Kontrolle. Besonderes Augenmerk gilt dem powerhouse, der Muskulatur der Körpermitte. Mit wenigen aber effektiven Wiederholungen, die bewusst ausgeführt werden, regen Sie Ihren Geist an und bieten dem Körper abwechslungsreiche Abläufe jenseits der alltäglichen Routine.

Durch seine Sanftheit und den individuellen Zuschnitt eignet sich Pilates zudem als sicheres Rehabilitationsmittel. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie schlechte Haltungen korrigieren, Nacken und Schulterprobleme minimieren und Druck von den Gelenken nehmen. Der Kreislauf wird angeregt und der Bewegungsradius verbessert.

Pilates ermöglicht ein präzises Training, das gezielt auf einzelne Körperbereiche abgestimmt oder als komplexes Workout gestaltet werden kann. Deshalb ist das Training auch so beliebt: es ist effektiv, entspricht dem Körper in seiner Komplexität und macht Spaß!

Der Bauch ist das Zentrum
Besonderes Augenmerk gilt dem powerhouse, der Muskulatur der Körpermitte. Der Verbund aus Abdominal-, Kreuzbein- und Gesäßmuskulatur, das sogenannte powerhouse, wird als Kraftzentrum genutzt, um für die übrige Körpermuskulatur einen möglichst freien Bewegungsfluss zu erreichen. Insbesondere die tiefliegende Bauchmuskulatur stützt die Wirbelsäule und schützt die inneren Organe. Ausgehend vom Körperzentrum bringen die Übungen den Körper wieder ins Gleichgewicht. Erreicht werden so der Aufbau von Kraft, die Steigerung der Flexibilität und der Ausdauer und die damit einhergehende Verbesserung des Kreislaufs, der Koordinationsfähigkeiten, der Körperhaltung sowie die Linderung chronischer Schmerzen.

Allein die Qualität zählt
Bei vielen Trainingsmethoden zählt vor allem die Anzahl der Wiederholungen der ausgeführten Übungen. Bei Pilates hingegen liegt das Augenmerk auf der Präzision der Ausführung, damit aus jeder Übung der optimale Gewinn gezogen werden kann.